Kürzlich in der Beratungsstelle...
Videoclip HIV+ gewinnt beim Medienpreis
26.7.2010 Im vergangenen Jahr erstellte Christof Huber während seines Praktikums für die AIDS-Beratungsstelle einen eindrucksvollen Clip mit O-Ton unserer Ratsuchenden.
Am 23. Juli 2010 wurde der Medienpreis der Caritas vergeben und der Clip gewann den Sonderpreis in der Kategorie "Neue Medien".
Wir gratulieren Christof Huber für eine sehr gelungene und eindrucksvolle Darstellung der Lebenssituation von Menschen mit HIV/AIDS und wir freuen uns mit ihm über den Medienpreis.
Der Videoclip wird von der Beratungsstelle bei Informations und Fortbildungsveranstaltungen eingesetzt.
26.7.2010 Im vergangenen Jahr erstellte Christof Huber während seines Praktikums für die AIDS-Beratungsstelle einen eindrucksvollen Clip mit O-Ton unserer Ratsuchenden.
Am 23. Juli 2010 wurde der Medienpreis der Caritas vergeben und der Clip gewann den Sonderpreis in der Kategorie "Neue Medien".
Wir gratulieren Christof Huber für eine sehr gelungene und eindrucksvolle Darstellung der Lebenssituation von Menschen mit HIV/AIDS und wir freuen uns mit ihm über den Medienpreis.
Der Videoclip wird von der Beratungsstelle bei Informations und Fortbildungsveranstaltungen eingesetzt.
Ein Bischof besucht die AIDS-Beratungsstelle
18.5.2010 Am Rande des Zweiten Münchner Kirchentages besuchte Bischof Frank Nubuasah aus Francistown/Botswana spontan die Münchner Caritas AIDS-Beratung. Er ließ sich ausführlich über die Arbeit berichten und erzählte von der kirchlichen AIDS-Arbeit in Botswana. Dort werden Kräfte geschult die quasi „undercover“ AIDS-Beratung und Aufklärung anbieten, um das Stigma zu umgehen, dem HIV-infizierte Menschen ausgesetzt sind, wenn sie sich outen. Sie arbeiten als Sozialberater in Firmen und Kirchengemeinden, machen aber überwiegend Beratung und Betreuung von Menschen mit HIV und auch Präventionsarbeit.
Es entwickelte sich ein sehr fruchtbarer Erfahrungsaustausch zum Umgang mit HIV innerhalb der Kirche. Interessant an der Begegnung waren die Gemeinsamkeiten kirchlicher AIDS-Arbeit in Botswana und in Deutschland z.B. der pragmatische Umgang mit der Prävention. Auf Grund der sehr hohen Prävalenzraten in Botswana gibt es in fast jeder Familie Todesfälle durch AIDS. Bischof Frank Nubuasah sprach auch von Hilfsprogrammen für die Helfer. So bietet er Retreats für Pflegekräfte, Berater und Präventionskräfte an und interessierte sich für solche Angebote in Deutschland.
Es war eine herzliche Begegnung in entspannter Atmosphäre. Der erste Bischof, der die Caritas AIDS-Beratungsstelle besucht, kommt aus einem afrikanischen Land.
18.5.2010 Am Rande des Zweiten Münchner Kirchentages besuchte Bischof Frank Nubuasah aus Francistown/Botswana spontan die Münchner Caritas AIDS-Beratung. Er ließ sich ausführlich über die Arbeit berichten und erzählte von der kirchlichen AIDS-Arbeit in Botswana. Dort werden Kräfte geschult die quasi „undercover“ AIDS-Beratung und Aufklärung anbieten, um das Stigma zu umgehen, dem HIV-infizierte Menschen ausgesetzt sind, wenn sie sich outen. Sie arbeiten als Sozialberater in Firmen und Kirchengemeinden, machen aber überwiegend Beratung und Betreuung von Menschen mit HIV und auch Präventionsarbeit.
Es entwickelte sich ein sehr fruchtbarer Erfahrungsaustausch zum Umgang mit HIV innerhalb der Kirche. Interessant an der Begegnung waren die Gemeinsamkeiten kirchlicher AIDS-Arbeit in Botswana und in Deutschland z.B. der pragmatische Umgang mit der Prävention. Auf Grund der sehr hohen Prävalenzraten in Botswana gibt es in fast jeder Familie Todesfälle durch AIDS. Bischof Frank Nubuasah sprach auch von Hilfsprogrammen für die Helfer. So bietet er Retreats für Pflegekräfte, Berater und Präventionskräfte an und interessierte sich für solche Angebote in Deutschland.
Es war eine herzliche Begegnung in entspannter Atmosphäre. Der erste Bischof, der die Caritas AIDS-Beratungsstelle besucht, kommt aus einem afrikanischen Land.
Projekt „Positive Begegnungen“ gewinnt Sonderpreis
Die Ehrenamtlichen aus dem Projekt „Positive Begegnungen“ in Unterwössen
02.05.2010 Ende des Jahres 2009 gewannen die Ehrenamtlichen, aus dem Projekt „Positive Begegnungen“ der AIDS-Beratungsstelle beim Vinzenz-von-Paul-Preis für ehrenamtliches Engagement den Sonderpreis. Der Gewinn war ein Wochenende im Erholungsheim der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in Unterwössen im Chiemgau.
Das Projekt „Positive Begegnungen“ richtet sich besonders an Schulklassen und an Jugendgruppen, findet aber auch im Rahmen von Fortbildungen für Pflegepersonal und Berufsgruppen aus dem sozialen Bereich statt. Hierbei stellen sich Frauen und Männer mit HIV/AIDS ehrenamtlich für Informationsveranstaltungen zur Verfügung. Sie berichten über ihre Lebenssituation mit der Infektion und der Erkrankung, um deutlich zu machen es gibt auch bei uns AIDS und es ist wichtig das Thema ernst zu nehmen. Junge Menschen haben dabei Gelegenheit Fragen zu stellen und mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Auf diese Weise bekommt die oft abstrakte Krankheit ein persönliches Gesicht
Zusammen mit dieser kleinen Gruppe waren wir sehr gespannt, was uns erwartete. Die beiden Erholungshäuser des Ordens in Unterwössen, auf die wir aufgeteilt waren, stehen in wunderbarer Lage, von den Chiemgauer Bergen umgeben. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und wir hatten die besondere Gelegenheit die ganze Produktpalette der Getränke aus den Adelholzener Betrieben durchzuprobieren. Bei einer Besichtigung der „Wasserwelt“ der Adelholzener Alpenquellen konnten wir während einer eindrucksvollen Führung die moderne Anlage kennenlernen. Nebenbei wurde uns die Geschichte der Produktion anhand von Museumsstücken gezeigt. Es war ein spannender Blick hinter die Kulissen dieses ältesten bayrischen Mineralbrunnens.
Weitere Ausflüge zum Unterwössener See, nach Maquartstein und nach Maria Eck füllten die Tage. Abends saßen wir bei Gespräch und Spielen zusammen.
Wir nutzten die Zeit auch für eine Reflektion der Arbeit dieses Projektes und für die Planung neuer Veranstaltungen und Einsätze. Bei dem großen Umfang unserer Präventionsveranstaltungen ist es nicht immer einfach für alle Termine auch ausreichend Ehrenamtler zu finden. Wir wünschen uns, dass diese Gruppe wachsen kann und wir damit mehr Einsatzmöglichkeiten für dieses ganz besondere Projekt bekommen.
Die Ehrenamtlichen aus dem Projekt „Positive Begegnungen“ in Unterwössen
02.05.2010 Ende des Jahres 2009 gewannen die Ehrenamtlichen, aus dem Projekt „Positive Begegnungen“ der AIDS-Beratungsstelle beim Vinzenz-von-Paul-Preis für ehrenamtliches Engagement den Sonderpreis. Der Gewinn war ein Wochenende im Erholungsheim der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in Unterwössen im Chiemgau.
Das Projekt „Positive Begegnungen“ richtet sich besonders an Schulklassen und an Jugendgruppen, findet aber auch im Rahmen von Fortbildungen für Pflegepersonal und Berufsgruppen aus dem sozialen Bereich statt. Hierbei stellen sich Frauen und Männer mit HIV/AIDS ehrenamtlich für Informationsveranstaltungen zur Verfügung. Sie berichten über ihre Lebenssituation mit der Infektion und der Erkrankung, um deutlich zu machen es gibt auch bei uns AIDS und es ist wichtig das Thema ernst zu nehmen. Junge Menschen haben dabei Gelegenheit Fragen zu stellen und mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Auf diese Weise bekommt die oft abstrakte Krankheit ein persönliches Gesicht
Zusammen mit dieser kleinen Gruppe waren wir sehr gespannt, was uns erwartete. Die beiden Erholungshäuser des Ordens in Unterwössen, auf die wir aufgeteilt waren, stehen in wunderbarer Lage, von den Chiemgauer Bergen umgeben. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und wir hatten die besondere Gelegenheit die ganze Produktpalette der Getränke aus den Adelholzener Betrieben durchzuprobieren. Bei einer Besichtigung der „Wasserwelt“ der Adelholzener Alpenquellen konnten wir während einer eindrucksvollen Führung die moderne Anlage kennenlernen. Nebenbei wurde uns die Geschichte der Produktion anhand von Museumsstücken gezeigt. Es war ein spannender Blick hinter die Kulissen dieses ältesten bayrischen Mineralbrunnens.
Weitere Ausflüge zum Unterwössener See, nach Maquartstein und nach Maria Eck füllten die Tage. Abends saßen wir bei Gespräch und Spielen zusammen.
Wir nutzten die Zeit auch für eine Reflektion der Arbeit dieses Projektes und für die Planung neuer Veranstaltungen und Einsätze. Bei dem großen Umfang unserer Präventionsveranstaltungen ist es nicht immer einfach für alle Termine auch ausreichend Ehrenamtler zu finden. Wir wünschen uns, dass diese Gruppe wachsen kann und wir damit mehr Einsatzmöglichkeiten für dieses ganz besondere Projekt bekommen.
Ökumenischer Kirchentag 2010 in München
Bericht zu den Aktivitäten der AIDS-Beratung beim 2. Ökumenischen Kirchentag
17. 5. 2010 Beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag in München war das Thema „AIDS“ an mehreren Orten sehr gegenwärtig.
Von unserer Beratungsstelle wurde ein Workshop unter dem Motto „Bühne frei – Liebe und andere Nebensächlichkeiten – HIV-Prävention anders erleben“ für junge Menschen angeboten. Dieser Workshop fand in der Lobby des Olympiastadions statt, denn auf dem gesamten Olympiagelände war das „Zentrum Jugend“ untergebracht. Ziele des Workshops sind die Entwicklung von Toleranz und Akzeptanz für die Menschen, die betroffen sind und Sensibilisierung und gleichzeitige Wissensvermittlung zu HIV. Mit den Grundelementen von Theaterarbeit waren Katharina Mennig und Karina Brändlin von der Beratungsstelle an diesem Tag aktiv, um bei den jungen Frauen und Männern auf spielerische Art ein Bewusstsein für dieses Thema zu entwickeln und damit Achtsamkeit in der individuellen Sexualität zu fördern.
Unsere Beratungsstelle war darüber hinaus in weitre Kooperationsprojekte eingebunden.
• Zusammen mit der Passauer AIDS-Beratungsstelle, dem Sozialdienst Kath. Frauen und der Caritas-Migrationsarbeit boten wir eine Veranstaltung an: “Klartext reden – wie weit darf sich die Sozialarbeit aus dem Kirchenfenster lehnen?“. In dieser Veranstaltung ging es um die „heißen Eisen“ kirchlicher Sozialarbeit in der AIDS-Beratung, der Schwangerenkonfliktberatung und bei der kirchlichen Unterstützung von Migranten die sich illegal in Deutschland aufhalten.
• Ein weiteres schönes Kooperationsprojekt war ein ökumenischer AIDS-Gottesdienst, der von mehreren kirchlichen AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Seelsorgern aus verschiedenen Städten Deutschlands und vom Aktionsbündnis gegen AIDS, vorbereitet und gestaltet wurde. Die Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen eignete sich hervorragend für diesen besonderen Gottesdienst mit herausragender künstlerischer Gestaltung. So lag ein Holzkorpus mit AIDS-Schleife im dunklen Eingangsbereich auf dem Fußboden der Kirche. Ein HIV-positiver junger Mann und eine positive Frau gaben in sehr berührenden Worten Zeugnisse von ihrem Leben mit der Erkrankung. Eine Tanzperformance, welche das Thema der Lesung aufnahm, die „Heilung der gekrümmten Frau“ beeindruckte sehr und während einer offenen Phase der Besinnung und des Gedenkens, in der hunderte von Kerzen in der Kirche entzündet wurden, spielte Teresa de Vos meditative Musik zur Harfe. Die Predigt des HIV-positiven Priesters Canon Gideon Byamudisha vom Netzwerk der HIV betroffenen Führungskräfte in Afrika und von Pfarrer Sebastian Kühnen, dem AIDS-Seelsorger des evangelisch-lutherischen Dekanats München, berührten die Gottesdienstbesucher sehr.
• Die Arbeitsgemeinschaft, die auch den Gottesdienst gestaltete, war mit einem gemeinsamen großen Infostand auf der Agora präsent und informierte interessierte Besucher über die vielgestaltige kirchliche AIDS-Arbeit. An dieser Kooperation beteiligt waren die AIDS-Beratungsstellen Nürnberg, Bayreuth, Passau und Würzburg beteiligt. Außerdem gehörten zu dem Bündnis die AIDS-Seelsorger aus München, Schwäbisch Gmünd, Berlin, das Netzwerk kirchliche AIDS-Seelsorge, die Lazaruslegion und das Aktionsbündnis gegen AIDS, sowie unsere Beratungsstelle.
Das „Aktionsbündnis gegen AIDS“ bot eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Kirche hat AIDS“ an. In dieser sehr gut besuchten Veranstaltung wurde die Situation kirchlicher AIDS-Arbeit in Afrika aber auch in Deutschland diskutiert.
17. 5. 2010 Beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag in München war das Thema „AIDS“ an mehreren Orten sehr gegenwärtig.
Von unserer Beratungsstelle wurde ein Workshop unter dem Motto „Bühne frei – Liebe und andere Nebensächlichkeiten – HIV-Prävention anders erleben“ für junge Menschen angeboten. Dieser Workshop fand in der Lobby des Olympiastadions statt, denn auf dem gesamten Olympiagelände war das „Zentrum Jugend“ untergebracht. Ziele des Workshops sind die Entwicklung von Toleranz und Akzeptanz für die Menschen, die betroffen sind und Sensibilisierung und gleichzeitige Wissensvermittlung zu HIV. Mit den Grundelementen von Theaterarbeit waren Katharina Mennig und Karina Brändlin von der Beratungsstelle an diesem Tag aktiv, um bei den jungen Frauen und Männern auf spielerische Art ein Bewusstsein für dieses Thema zu entwickeln und damit Achtsamkeit in der individuellen Sexualität zu fördern.
Unsere Beratungsstelle war darüber hinaus in weitre Kooperationsprojekte eingebunden.
• Zusammen mit der Passauer AIDS-Beratungsstelle, dem Sozialdienst Kath. Frauen und der Caritas-Migrationsarbeit boten wir eine Veranstaltung an: “Klartext reden – wie weit darf sich die Sozialarbeit aus dem Kirchenfenster lehnen?“. In dieser Veranstaltung ging es um die „heißen Eisen“ kirchlicher Sozialarbeit in der AIDS-Beratung, der Schwangerenkonfliktberatung und bei der kirchlichen Unterstützung von Migranten die sich illegal in Deutschland aufhalten.
• Ein weiteres schönes Kooperationsprojekt war ein ökumenischer AIDS-Gottesdienst, der von mehreren kirchlichen AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Seelsorgern aus verschiedenen Städten Deutschlands und vom Aktionsbündnis gegen AIDS, vorbereitet und gestaltet wurde. Die Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen eignete sich hervorragend für diesen besonderen Gottesdienst mit herausragender künstlerischer Gestaltung. So lag ein Holzkorpus mit AIDS-Schleife im dunklen Eingangsbereich auf dem Fußboden der Kirche. Ein HIV-positiver junger Mann und eine positive Frau gaben in sehr berührenden Worten Zeugnisse von ihrem Leben mit der Erkrankung. Eine Tanzperformance, welche das Thema der Lesung aufnahm, die „Heilung der gekrümmten Frau“ beeindruckte sehr und während einer offenen Phase der Besinnung und des Gedenkens, in der hunderte von Kerzen in der Kirche entzündet wurden, spielte Teresa de Vos meditative Musik zur Harfe. Die Predigt des HIV-positiven Priesters Canon Gideon Byamudisha vom Netzwerk der HIV betroffenen Führungskräfte in Afrika und von Pfarrer Sebastian Kühnen, dem AIDS-Seelsorger des evangelisch-lutherischen Dekanats München, berührten die Gottesdienstbesucher sehr.
• Die Arbeitsgemeinschaft, die auch den Gottesdienst gestaltete, war mit einem gemeinsamen großen Infostand auf der Agora präsent und informierte interessierte Besucher über die vielgestaltige kirchliche AIDS-Arbeit. An dieser Kooperation beteiligt waren die AIDS-Beratungsstellen Nürnberg, Bayreuth, Passau und Würzburg beteiligt. Außerdem gehörten zu dem Bündnis die AIDS-Seelsorger aus München, Schwäbisch Gmünd, Berlin, das Netzwerk kirchliche AIDS-Seelsorge, die Lazaruslegion und das Aktionsbündnis gegen AIDS, sowie unsere Beratungsstelle.
Das „Aktionsbündnis gegen AIDS“ bot eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Kirche hat AIDS“ an. In dieser sehr gut besuchten Veranstaltung wurde die Situation kirchlicher AIDS-Arbeit in Afrika aber auch in Deutschland diskutiert.


